********** Kouřím, abych nemusela plakat. (Vynzgést Gargas) *******

Das Leben der Anderen

27. ledna 2007 v 0:43 | Gargas |  Mí němečtí favorité - Film
Deutschland 2006
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Gerd Wiesler : Ulrich Mühe
Georg Dreyman : Sebastian Koch
Christa-Maria Sieland : Martina Gedeck
Anton Grubitz : Ulrich Tukur
Hessenstein : Herbert Knaup
Stasi-Einsatzleiter : Werner Daehn
Minister Bruno Hempf : Thomas Thieme
Nowack : Thomas Arnold
Paul Hauser : Hans-Uwe Bauer
Benedikt Lehmann : Ludwig Blochberger
Im Ostberlin des Jahres 1984 wird der Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler damit beauftragt, den bekannten und regimetreuen DDR-Theaterschriftsteller Georg Dreyman zu bespitzeln. Er ahnt zunächst nicht, dass sich dahinter eine Intrige des Kulturministers Bruno Hempf verbirgt, der Dreyman mit Hilfe der Stasi beseitigen will, da er dessen Freundin Christa-Maria Sieland begehrt. Wieslers Vorgesetzter Oberstleutnant Anton Grubitz versucht jedoch, ihm den Karriereschub bei erfolgreicher Observation schmackhaft zu machen und seinen ausgeprägten Spürsinn anzureizen. Wiesler - selbst alleinstehend, ohne nennenswertes Privatleben und in einer karg eingerichteten Neubauwohnung wohnend - hat durch die Bespitzelung Einblick in die Welt der Kunst und des offenen Geistes sowie in zwischenmenschliche Beziehungen, wie er sie selbst nicht pflegt.
Unter dem Eindruck dieses Lebens der Anderen weicht Wiesler mehr und mehr von seiner Aufgabe, vom Dachboden der verwanzten Wohnung Dreymans aus Belastendes über den Schriftsteller zu finden, ab. Er schreibt in seinen Berichten Belangloses. Nach dem Freitod eines befreundeten Regisseurs, der in der DDR seit sieben Jahren Berufsverbot hatte, ändert Dreyman seine Einstellung zur Staatsführung. Auf einer von einem Journalisten des bundesdeutschen Magazins Der Spiegel ins Land geschmuggelten Schreibmaschine schreibt er einen Essay über die außergewöhnlich hohe Selbstmordrate in der DDR und veröffentlicht ihn anonym im "Spiegel". Wiesler greift nicht ein. Im Gegenteil, er schützt Dreyman indirekt, indem er versucht, die Intrige weitestmöglich zu vereiteln. Als Dreymans Freundin, die psychisch angeschlagene Schauspielerin Christa-Maria Sieland, auf Veranlassung des Kulturministers Hempf in die Berliner Hauptzentrale der Stasi zum Verhör verschleppt wird, verrät sie dort schließlich Wieslers Vorgesetztem Anton Grubitz Dreymanns Urheberschaft in Bezug auf den Spiegel-Artikel. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung durch Stasi-Beamte wird die Schreibmaschine jedoch nicht gefunden. Trotzdem setzt Grubitz daraufhin, um Wieslers Loyalität zu prüfen, ein erneutes durch ihn überwachtes Verhör von Christa-Maria Sieland an, in dem die Schauspielerin das Versteck der Schreibmaschine endgültig preisgibt und danach als Inoffizielle Mitarbeiterin (IM) zur Beschattung Dreymans eingesetzt wird. Noch vor der diesmal durch Grubitz selbst durchgeführten Hausdurchsuchung eilt Wiesler zu Dreymans Wohnung und entfernt die Schreibmaschine heimlich. Als der Stasi-Oberstleutnant dann zielgerichtet auf Dreymans Versteck zusteuert, kann die auch anwesende Christa-Maria Sieland, die nicht weiß, dass das Versteck leer ist, die Scham des Verrats nicht mehr ertragen. Sie stürmt aus dem Haus, läuft vor einen zufällig vorbeifahrenden LKW und wird tödlich verletzt. Ohne dass sein Vorgesetzter es ihm nachweisen kann, ist diesem nun klar, dass Wiesler Dreyman geschützt hat, und Wiesler wird innerhalb der Stasi zur Briefüberwachung (Abteilung M) degradiert.
Jahre später, nach der Wiedervereinigung, liest Dreyman seine Stasi-Akten und ist verblüfft; aus den Akten ergibt sich nämlich, dass ihn der Stasi-Mitarbeiter "HGW XX/7" gedeckt hat. Er macht diesen ausfindig. Wiesler verteilt mit einem Handwagen nun Werbeprospekte in Briefkästen. Dreyman nimmt aber keinen Kontakt mit ihm auf. Zwei Jahre später sieht Wiesler zufällig die Werbeankündigung des von Dreyman verfassten Romans Die Sonate vom Guten Menschen. Er ist Wiesler unter dessen Stasi-Deckcode-Namen gewidmet HGW XX/7 - in Dankbarkeit. Wiesler kauft das Buch. Die Frage des Verkäufers, ob das Buch als Geschenk verpackt werden soll, beantwortet er mit: "Nein. Es ist für mich."
 

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